Interviews mit wichtigen Personen

Interview mit Herrn Keller, 
dem Bürgermeister der Stadt Borgholzhausen

Interview mit Dr. med. Scheller, 
dem Vorsitzenden des Stadtsportverbandes

Interview mit Joachim Friedrich, Buchautor

Interview mit Herrn Keller, 
dem Bürgermeister der Stadt Borgholzhausen
 
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Interviewerin:
Ich begrüße den Bürgermeister Herrn Keller aus der Stadt Borgholzhausen.

Bürgermeister Keller:
Hallo und ich begrüße euch ganz herzlich, die Schülerinnen und Schüler der Gräfin-Maria-Bertha-Grundschule bei uns in Borgholzhausen.

Interviewerin: Frage 1:
Wie alt sind Sie?

Bürgermeister Keller: 
Ich bin jetzt 61 Jahre alt.

Interviewerin: Frage 2:
Wo wohnen Sie?

Bürgermeister Keller: 
Ich wohne in Borgholzhausen – Barnhausen, am Ahornweg 22. Das ist in der Nähe von ehemals Ahlemeier. Ich denke das alte Geschäft Ahlemeier kennt jeder in Borgholzhausen

Interviewerin: Frage 3:
Auf welche Schule gingen Sie?

Bürgermeister Keller: 
Ich ging damals zuerst zur Grundschule in Mettingen, später dann zur Realschule und anschließend zur Berufsschule und zur Fachhochschule in Münster.

Interviewerin: Frage 4:
Waren Sie gut in der Schule?

Bürgermeister Keller:
Ich war manchmal gut in der Schule, manchmal war ich weniger gut in der Schule. In der Grundschule war ich relativ gut, in der Realschule nicht immer gut. Aber als ich mich dann später so dem Beruf widmete, konnte ich doch sehr gute Ergebnisse erzielen.

Interviewerin: Frage 5:
Was tun Sie in Ihrem Beruf? Was tun Sie in Ihrem Beruf am liebsten?

Bürgermeister Keller:
In meinem Beruf muss ich viel Büroarbeit machen. Die mache ich im Rathaus in meinem Büro. Da muss ich viel telefonieren, muss diktieren, muss sehr viele Gespräche führen. Ich muss sehr viele Verhandlungen führen, und ich muss an Ratssitzungen teilnehmen. Ich bin auch Repräsentant der Stadt. Ich nehme auch an Veranstaltungen teil: z.B. wenn die Vereine ihre Feste haben, wenn Umzüge sind oder wenn Einweihungen sind .z.B. von Schulen, Kindergärten, Turnhallen. Oder ich erscheine bei großen Jubiläen. Hier muss ich die Stadt vertreten und auch Grußworte sprechen.

Interviewerin: Frage 6:
Was gefällt Ihnen nicht so gut an Ihrem Beruf?

Bürgermeister Keller:
In einem Beruf ist auch nicht immer „Friede, Freude, Sonnenschein", sondern es gibt auch einige Schattenseiten. Man muss in meinem Beruf sehr viel und sehr lange arbeiten. Man kann es in einem Beruf, wie ich ihn habe, nicht allen Menschen recht machen. Man muss auch hin und wieder vorgetragene Wünsche ablehnen z.B. auch wegen des fehlenden Geldes. So kann man nicht alles bezahlen, was man gerne möchte. Das ist nicht immer so schön. Man möchte gerne sehr viel mehr für die Menschen tun in unserer Stadt. Es gibt immer wieder Beschränkungen, das ist natürlich nicht so schön.

Interviewerin: Frage 7:
Haben Sie einen anderen Beruf gelernt oder wollten Sie schon immer Bürgermeister werden?

Bürgermeister Keller:
Nun ist Bürgermeister kein Beruf, den man lernen kann. Ich habe das Verwaltungshandwerk gelernt, also das Verwaltungsgeschehen in der öffentlichen Kommunalverwaltung. Meine Ausbildung begann 1966. Ich habe dann viele Fortbildungen gemacht, habe später die Ausbildung für den gehobenen Verwaltungsdienst absolviert und war dann viele Jahre lang als Verwaltungsbeamter tätig. Später war ich als Stadtdirektor in Borgholzhausen tätig. 1999 bin ich erstmalig zum Bürgermeister gewählt worden.

Interviewerin: Frage 8:
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Bürgermeister Keller:
In meiner Freizeit treibe ich viel Sport, spiele Tennis, spiele Volleyball, ich jogge, manchmal fahre ich auch Fahrrad. Ich lese Bücher, Zeitschriften - viele Zeitschriften. Ab und zu schaue ich auch Fernsehen, allerdings viel zu wenig. Hin und wieder mache ich auch schöne Spaziergänge in der schönen Gegend von Borgholzhausen.

Interviewerin: Frage 9:
Wieso sind Sie unparteiisch?

Bürgermeister Keller:
Ich bin nicht unparteiisch. Parteilos bin ich sowieso in der Ausübung meines Amtes. Ich bin parteilos, das heißt: Ich gehöre keiner politischen Partei an. Vor dem Systemwechsel war ich Stadtdirektor und eine andere Person war der Bürgermeister. Heute hat der Bürgermeister auch die Aufgaben des früheren Stadtdirektors. Als also damals der Systemwechsel kam, habe ich mich aus dem Amt als Stadtdirektor heraus für das Bürgermeisteramt beworben. Ich habe als Parteiloser kandidiert. Ich bin auch heute der vollen Überzeugung, dass man ein solches Amt besser ausführen kann, wenn man keiner Partei angehört, damit man für alle Bürgerinnen und Bürger da ist und nicht auf bestimmte Parteiprogramme oder Ähnliches Rücksicht nehmen muss.

Interviewerin: Frage 10: 
Was tun Sie, wenn Sie nicht mehr Bürgermeister von Borgholzhausen sind?

Bürgermeister Keller: 
Meine jetzige Wahlzeit geht noch bis Oktober 2015. Vielleicht höre ich dann auf. Falls ja werde ich sicherlich sehr viel mehr Sport treiben können als heute, z.B. Tennis, Volleyball, Radfahren, Schwimmen und solche Sachen. Ich werde sicherlich eine ehrenamtliche Aufgabe übernehmen und ansonsten auch gerne mal verreisen und sehen, wie schön die Welt woanders ist.

Interviewerin: Frage 11:
Was möchten Sie noch erzählen?

Bürgermeister Keller:
Ich möchte euch gerne einen Rat geben. Es ist für euch ungeheuer wichtig, dass ihr in der Schule gut zuhört, mitarbeitet und richtig mit Begeisterung lernt, auch wenn ihr das jetzt noch nicht einsehen könnt. Das ist mir damals ja auch so gegangen. Aber später im Leben kommen nur die gut zurecht, die wirklich viel gelernt haben, die viel wissen, die viel können und die auch anderen Menschen gut helfen können. Deshalb kann ich euch wirklich empfehlen: Macht mit in der Schule! Lernt möglichst viel! Es macht Spaß zu lernen. Dann kann man später ganz viel, man versteht auch ganz viel und wird nachher von anderen Menschen viel mehr geachtet und man bekommt viel Anerkennung; denn alle anderen Menschen werden es in Zukunft schwer haben, die nicht so viel gelernt haben, die nicht so viel mitgemacht haben. Deshalb macht viel und tut viel und seid mit Begeisterung dabei!

Interviewerin: Danke für das lange Interview.

Interviewerin: Eva Lieske, Klasse 3a, Schuljahr 2010/2011                     zurück

 

Interview mit Dr. med. Scheller, 
dem Vorsitzenden des Stadtsportverbandes

Interviewer - Frage 1: 
Was möchten Sie uns zu Ihrer Person sagen?

Dr. med. Scheller:
Ich bin verheiratet, habe vier Kinder und bin in Borgholzhausen zum Kindergarten in der Gartenstraße gegangen. Auch zur Grundschule bin ich in Borgholzhausen gegangen. Das war die gleiche Grundschule, in die ihr jetzt auch geht, nur war die Schule damals noch an einem anderen Ort. Wisst ihr wo? Die Schule stand damals da, wo jetzt das Rathaus steht. Anschließend bin ich zum Gymnasium nach Halle gefahren. An den Universitäten in Marburg und in Münster habe ich studiert und bin jetzt seit 1982 als Arzt in Borgholzhausen niedergelassen.

Interviewer – Frage 2:
Wir interviewen Sie heute als Vorsitzenden des Sportbundes der Stadt Borgholzhausen. Was ist das überhaupt?

Dr. med. Scheller:
Du meinst den sogenannten Stadtsportverband. Der Stadtsportverband in Borgholzhausen ist der Zusammenschluss der Sportvereine und er hat die Aufgabe, die Sportvereine gegenüber der Stadtverwaltung zu vertreten. Auch muss er gemeinsame Veranstaltung und Aktionen durchführen und dafür werben, dass mehr Sportabzeichen abgelegt werden.

Interviewer – Frage 3:
Wie sind Sie zum Vorsitzender des Stadtsportbundes geworden?

Dr. med. Scheller:
Man hat mich gefragt und ich habe versucht, es abzulehnen, weil ich eigentlich gar keine Zeit dazu habe. Dann wurde ich noch einmal gefragt und dann habe ich gedacht: Wenn jeder ein bisschen an verschiedenen Stellen mithilft, wo er kann, dann wird es in Borgholzhausen ein bisschen besser gehen. Bei der anschließenden Wahl wurde ich zum Vorsitzenden des Stadtsportverbandes gewählt. Das müsste so ungefähr vor 16 bis 17 Jahren gewesen sein.

Interviewer – Frage 4:
Welche Sportvereine gibt es alles?

Dr. med. Scheller:
Als ich eure Fragen gelesen habe, habe ich nachgeguckt. Es gibt 13 Sportvereine in Borgholzhausen, also eine ganze Menge und die haben zusammen über 4000 Mitglieder. Das heißt: In Borgholzhausen ist im Durchschnitt wenigstens jeder zweite Mensch Mitglied in einem Sportverein und das ist spitzenmäßig im ganzen Kreis Gütersloh.

Interviewer – Frage 5:
Welche Sportvereine gibt es für Grundschüler?

Dr. med. Scheller:
Es gibt eine ganze Reihe von Sportvereinen für Grundschüler. Man kann in Borgholzhausen viele Sportarten betreiben. Im Rahmen des Ballsports gibt es z.B. Handball, Fußball und auch Basketball. Dann gibt es speziell für die Mädchen natürlich mehrere Vereine, die Tanzsport anbieten. Die Vereine, die sich um die Betreuung von Jugendlichen und Kindern kümmern, sind z.B. der TUS Ravensberg Borgholzhausen, der LC Solbad Ravensberg, der TV Jahn Borgholzhausen. Der TV Jahn ist der Verein für den Tanzsport. Dann gibt es natürlich auch den Tennisverein und nicht vergessen sollte man den TUS Solbad Ravensberg als Fußballverein. Vergessen wollen wir auch nicht, dass sich die Reitervereine um die Ausbildung von Jugendlichen bemühen. Kinder und Jugendliche können hier nicht nur reiten, sondern auch voltigieren.

Interviewer – Frage 6:
Welche Möglichkeiten gibt es für Jugendliche sich sportlich zu betätigen, wenn sie nicht Mitglied in einem Sportverein sein wollen?

Dr. med. Scheller:
Sport kann man immer machen. Zunächst einmal gibt es die Angebote an den Schulen nämlich den normalen Schulsport und die Sportangebote der Offenen Ganztagsschule. Daneben kann man sich in der Regel in den Sportvereinen auch beteiligen, bevor man Mitglied wird. Man kann nämlich gucken, ob es einem gefällt, bevor man Vereinsmitglied wird. Was ich meine ist, dass jeder Verein gerne Interessierte aufnimmt und ihnen die Möglichkeit gibt, an ein oder zwei Übungstagen zur Probe zu kommen. Erst wenn es einem gefällt, muss man Mitglied werden.

Interviewer - Frage 7:
Es heißt: „Deutsche Kinder sind zu dick."
Was tun Sie als Arzt und Vorsitzender des Stadtsportverbandes, um diesen Zustand zu ändern?

Dr. med. Scheller:
Wir haben wirklich dieses Problem. Nicht alle Kinder sind dick, aber es gibt doch einige dicke Kinder. Von Jahr zu Jahr werden es immer mehr Dicke und Übergewichtige. Das hat verschiedene Gründe. Es hat zu tun mit der Ernährung. Mache Schulen versuchen aufzuklären, welche Ernährung gut ist. In einigen Schulen wird auch gesagt, was man alles als gesunde Pausenernährung nehmen kann. Außer der Ernährung ist natürlich die Bewegung wichtig. Denn jeder, der sich bewegt, verbrennt Kalorien. Um das Gleichgewicht zwischen Ernährung und Bewegung zu fördern, bieten einige Sportvereine spezielle Übungsprogramme für übergewichtige Kinder an. So gibt es z.B. Programme des Landessportbundes und das Programm „Schwer mobil".

Interviewer – Frage 8:
Was hat nun ein Vorsitzender des Sportverbandes für die vielen Vereine zu tun?

Dr. med. Scheller:
Der Vorsitzende selbst tut eigentlich nicht so viel. Die Vorsitzenden besprechen mit den Sportvereinen, welcher Verein zu welchen Zeiten trainieren darf. Wir erstellen also die Pläne. Das ist immer ganz schön schwierig, weil viele Vereine Sportgruppen anbieten wollen und wir nicht so viele Platzzeiten  haben. Wir müssen also immer herausfinden, wer jetzt Sport treiben darf und wer warten muss und mit einem ungünstigeren Termin zufrieden sein muss. Dann organisieren wir alle zwei Jahre die Sportrevue in Borgholzhausen. Die letzte war im November vor einem Jahr. Hier waren auch von euch einige Gruppen, z.B. die Fußballer, die Handballer und die Jazztänzerinnen. Dort haben sie den Eltern, den Großeltern und allen Interessierten gezeigt, was sie so machen in den Sportvereinen. Vom Stadtsportverein haben wir aber auch alle paar Jahre die Sportlerehrung für den Altkreis Halle auszurichten. In diesem Jahr waren wir im Januar dran und haben in Halle die Ehrung für die verdientesten und besten Sportler im Altkreis Halle ausgerichtet. Das ist mit einiger Arbeit verbunden, macht uns aber viel Spaß. Zum Teil sind wir auch zuständig für die Bearbeitung der Sportabzeichen. Hier in Borgholzhausen wünschen wir, dass möglichst viele Personen ein Sportabzeichen erwerben.

Interviewer – Frage 9:
In welchen Sportvereinen sind Sie persönlich aktiv?

Dr. med. Scheller:
Ich bin persönlich aktiv im LC Solbad Ravensberg. Ich habe mich viel mit dem Langlauf beschäftigt. So habe ich z.B. zwölfmal den Hermannslauf und 12mal den Marathon gelaufen. Wegen Problemen mit meinen Gelenken kann ich zur Zeit nicht für den Langlauf trainieren. Außerdem bin ich sportlich aktiv im TV Jahn Borgholzhausen. Dort bin ich im Tanztraining dabei.

Interviewer – Frage 10:
Erzählen Sie über Ihre Freizeit ohne "Doktor" und ohne Ihren Sportverein!

Dr. med. Scheller:
Ich könnte viele Dinge erzählen. Vielleicht sage ich euch am besten, was ich vor zwei Tagen und auch davor gemacht habe. Ich habe im Wald Bäume gepflanzt. Wir versuchen den Wald aufzuforsten mit interessanten Bäumen. Der Baum des Jahres ist beispielsweise die Elsbeere. Im Moment haben wir schon über 400 Elsbeeren im Teutoburger Wald gepflanzt. Wir haben auch Eschen, Kirschen und Buchen gepflanzt. Vielleicht habt ihr Lust, darüber auch einmal im Unterricht zu sprechen, was das für Bäume sind und was man dazu näher erforschen kann.

Interviewer – Frage 11:
Was können Sie uns noch empfehlen?

Dr. med. Scheller:
Ich kann euch allen empfehlen, guckt euch die Sportvereine an. Seht euch an, was für Angebote da sind, und überlegt euch, welcher Sport euch gefällt und zu euch passt. Versucht dann, dabei zu bleiben. Ich glaube schon, dass es Spaß und Freude macht, in einem Sportverein mitzumachen.

Interviewer – Frage 12:
Wie ist Borgholzhausen zu einer Stadt des Sports geworden?

Dr. med. Scheller:
Borgholzhausen ist schon seit vielen Jahren Stadt des Sportes. Als ganz besonders wird hier immer der Langstreckenlauf gesehen. Das hat sicherlich mit unserer schönen Umgebung zu tun – mit den Wäldern, durch die man laufen kann, mit den Waldwegen und den Landwegen. Mit dem Langlauf haben wir schon über 40 Jahre angefangen. 1968 haben wir die ersten Volksläufe in Borgholzhausen veranstaltet. Über die Jahre hinweg ist das immer mehr geworden. Inzwischen ist Borgholzhausen für Viele zum Zentrum des Laufsports geworden. Aber die vielen anderen Sportarten dürfen wir nicht vergessen z.B. die Fußballer, die Handballer und die Reiter. In Borgholzhausen wohnt beispielsweise ein Olympiasieger im Reiten. Zusammen mit den privaten Reithallen hat das kleine Borgholzhausen immerhin 16 Reithallen.

Danke für das lange Interview.

Interviewer: Alex, Klasse 4c, Schuljahr 2010/2011                                                       

Interview mit Joachim Friedrich, Buchautor           zurück

Interviewerin - Frage 1:
Wie alt sind Sie?

Joachim Friedrich:
Ich bin 58 Jahre alt.

Interviewerin - Frage 2:
Wie alt waren Sie, als Sie Ihr erstes Buch geschrieben haben?

Joachim Friedrich:
Damals war ich 35 Jahre alt.

Interviewerin - Frage 3:
Wie heißt Ihr erstes Buch?

Joachim Friedrich:
Mein erstes Buch heißt Tillys Traumschloss.

Interviewerin - Frage 4:
Schreiben Sie momentan an einem Buch?

Joachim Friedrich:
Ja!

Interviewerin - Frage 5:
Wissen Sie schon, wie das neue Buch heißen wird?

Joachim Friedrich:
Nein, das weiß ich noch nicht.

Interviewerin - Frage 6:
Wie lange brauchen Sie, um ein Buch zu schreiben?

Joachim Friedrich:
Das ist sehr unterschiedlich. Manchmal brauche ich nur 3 Monate, manchmal auch ein ganzes Jahr.

Interviewerin - Frage 7:
Wie viele Bücher haben Sie schon geschrieben?

Joachim Friedrich:
Lass mich nachdenken! Ich glaube so an die 70 Bücher.

Interviewerin - Frage 8:
Welches von Ihren Büchern gefällt Ihnen persönlich am besten?

Joachim Friedrich:
Mir gefallen natürlich alle. Es ist doch klar, ich schreibe nur solche Bücher, die mir gefallen.

Interviewerin - Frage 9:
Ist der Beruf Buchautor Ihr Traumberuf?

Joachim Friedrich:
Früher konnte ich mir einen solchen Beruf gar nicht vorstellen. Nun bin ich schon seit vielen Jahren Autor. Heute kann ich sagen: Es ist mein Traumberuf.

Interviewerin - Frage 10:
Was wären Sie geworden, wenn Sie nicht Buchautor geworden wären?

Joachim Friedrich:
Da habe ich keine Ahnung. Früher habe ich nicht darüber nachgedacht, welchen Beruf ich ergreifen wollte.

Interviewerin - Frage 11:
Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf? Was gefällt Ihnen nicht?

Joachim Friedrich:
Es macht mir großen Spaß, wenn ich wie heute Kindern aus meinen Büchern vorlesen kann. Doch bevor ein Buch in den Druck geht, muss viel berichtigt werden. Das macht mir nicht so viel Spaß.

Interviewerin - Frage 12:
Was ist einfach an Ihrem Beruf?

Joachim Friedrich:
Für mich sind die Ideen einfach. Sie schießen einfach in meinen Kopf und schon sind sie da.

Interviewerin - Frage 13:
Was ist schwer an Ihrem Beruf?

Joachim Friedrich:
Wenn ich anfange, aus einer Idee eine Geschichte entstehen zu lassen, dann ist das schwierig. Denn die verschiedenen Teilideen müssen gut zueinander und ineinander passen.

Interviewerin - Frage 14:
Kommt es Ihnen komisch vor, wenn Sie in einen Buchladen gehen und dort ein Buch ist, auf dem Ihr Name steht?

Joachim Friedrich:
Früher kam mir das sehr komisch vor; denn ich finde mich genau so normal wie du. Heute habe ich mich längst daran gewöhnt. Schließlich lebe ich davon, dass meine Bücher verkauft werden.

Interviewerin - Frage 15:
Wenn Sie ein Buch schreiben, denken Sie sich erst den Titel aus oder schreiben Sie erst das Buch?

Joachim Friedrich:
Eigentlich habe ich diese Frage schon beantwortet, als ich dir erzählte, dass ich gerade an einem Buch schreibe, aber seinen Titel noch nicht kenne. Also - ganz klar: Zuerst kommt die Geschichte und erst ganz zum Schluss kommt der Titel.

Interviewerin - Frage 16:
Wie heißt das Buch, dass Sie zuletzt geschrieben haben?

Joachim Friedrich:
Mein letztes Buch heißt: Der Spion im Blümchenkleid

Interviewerin - Frage 17:
Wer malt die Bilder, die auf Ihren Bücher sind?

Joachim Friedrich:
Das sind verschiedene Leute. In meiner Serie von den 4 1/2 Freunden malte Regina Kehn die Bilder.

Interviewerin - Frage 18:
Auf welcher Schule waren Sie früher?

Joachim Friedrich:
Ich besuchte früher die Realschule in Bottrop.

Interviewerin - Frage 19:
Waren Sie gut in der Schule?

Joachim Friedrich:
Nun ja, in der Schule muss man für viele Unterrichtsfächer lernen. Ich war nicht so super, eher mittelmäßig.

Danke für das lange Interview!

Interviewerin Eva, Klasse 4a, Schuljahr 2011/2012

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