Interviews mit Personen aus unserer Schule

Interview mit Herrn Gehrmann, dem Schulleiter

Interview mit Stefan Bergfeld, dem Hausmeister

Interview mit Claudia Plath, Lehrerin

Interview mit Brigitte Hoepner, Lehrerin

Interview mit Kathrin Pohlmann, Lehrerin


Interview mit Herrn Gehrmann, dem Schulleiter

                                                                              

Interviewer 1: „Würden Sie etwas Persönliches erzählen?"

Herr Gehrmann: ,,Also, ich könnte davon erzählen, dass ich vor meinem Lehrerberuf 22 Jahre lang ein Restaurant geführt habe.

Da habe ich in Steinhagen gewohnt, in einem Haus mit meinen beiden Söhnen, mit meiner Frau und einem Hund. Das war ein schwarzer Mittelschnauzer, aber den gibt es leider nicht mehr, der ist gestorben, weil er ganz krank war. Und dann mussten wir ihn leider einschläfern lassen.

Nach 22 Jahren habe ich mir dann überlegt, dass ich gerne in den Schuldienst gehen würde.

Ich habe vor den 22 Jahren schon studiert und auch schon die zweite Lehrerprüfung gemacht. Das ist das, was die Referendare machen, also das, was Frau Heinze oder Frau Müller heute bei uns machen. Das habe ich damals in dem Alter auch gemacht.

Aber dann habe ich, wie gesagt etwas ganz Anderes gemacht. Ich habe mich beworben und bekam in Versmold eine Lehrerstelle an einer Hauptschule.

5 Jahre später habe ich mir überlegt, ob ich vielleicht etwas Anderes machen möchte. Natürlich nicht etwas Anderes als Lehrer, sondern etwas Anderes in der Laufbahn als Lehrer.

Und dann kam da eigentlich nur in Frage, sich um eine Stelle als Konrektor zu bewerben. Das habe ich auch gemacht. Konrektor ist das, was Frau Berg hier bei uns an der Gräfin-Maria-Bertha- Grundschule macht.

Nach eineinhalb Jahren als Konrektor bin ich dann Schulleiter geworden."

 

Interviewer 1: „Warum sind Sie Lehrer geworden?"

Herr Gehrmann:,,Das ist schon ganz lange her, dass ich mir darüber Gedanken gemacht habe.

Aber ich habe schon als Jugendlicher sehr gerne mit Kindern gearbeitet.

Bevor ich mich entschieden habe, Lehrer zu werden, habe ich vorher 2 ganz lange Praktika* im Kindergarten gemacht, und das hat mir sehr gut gefallen.

Ich habe damals schon ein Betriebspraktikum oder ein Praktikum** in der Schule machen dürfen. Das fand ich auch toll.

Und außerdem hatte ich einen sehr guten Freund, der ein bisschen älter war als ich und auch schon Lehrer war, und der hat mir ganz viel über den Beruf erzählt, und da ist mir einfach die Idee gekommen, auch Lehrer werden zu wollen.

So habe ich also nach der Schule und nach der Bundeswehr in Hildesheim Lehramt studiert."

Interviewer 2: ,,Warum sind Sie Rektor geworden (und nicht weiter Lehrer geblieben)?"

Herr Gehrmann: „Ich bin Rektor geworden, weil ich gerne Dinge in der Verwaltung mache, ich organisiere gerne.

Ich habe gerne mit Menschen zu tun.

Außerdem möchte ich auch bestimmte Dinge verwirklichen, solche, die gut für Schüler und Schülerinnen sind.

Da ich auch gerne Verantwortung übernehme, ist das der richtige Job für mich."

Interviewer 1: ,,Was unterrichten Sie ?"

Herr Gehrmann: ,,Also im Augenblick unterrichte ich Mathematik.

An einer anderen Grundschule habe ich Deutsch unterrichtet, Religion, Mathematik, Englisch..."

Interviewer 2: ,,Was ist Ihr Lieblingsfach?"

Herr Gehrmann: ,,Was ich gerne unterrichte oder was ich gerne früher in der Schule hatte?"

Interviewer 1&2: ,,Was Sie früher gerne in der Schule hatten."

Herr Gehrmann: „Also mein absolutes Lieblingsfach war Geschichte.

Und mein erster Berufswunsch war, dass ich gerne Archäologie*** studieren wollte."

Interviewer 1: ,,Was machen Sie am liebsten als Rektor?"

Herr Gehrmann: ,,Es gibt viele Sachen, die ich gerne als Rektor mache. Am liebsten organisiere ich etwas. Und das macht mir Spaß, deswegen habe ich mich als Rektor beworben."

Interviewer 2: ,,Unterrichten Sie gerne?"

Herr Gehrmann: ,,Also, die Frage hat sich eigentlich schon geklärt..."

Interviewer 1: ,,Wie gefällt es Ihnen an der Gräfin – Maria -Bertha -Grundschule?"

Herr Gehrmann: „Mir gefällt es sehr gut hier, weil es hier ganz viele tolle Kinder gibt und auch die Lehrer toll sind."

* Praktikum = kostenlose Probearbeit in einem Betrieb

** Betriebspraktikum = kostenlose Probearbeit in einem Betrieb

*** Archäologe = Altertumsforscher

Das war´s mit unserm Interview.

Interviewerinnen: Denise und Pia aus der Klasse 4c, 2009/2010 

 

Interview mit Stefan Bergfeld, unserem Hausmeister   zurück

Frage 1: Wie heißen Sie?

Antwort: Stefan Bergfeld

Frage 2: Wo gingen Sie zur Schule?

Antwort: In Peckeloh war ich von der 1. bis 3. Klasse, in Bockhorst besuchte ich die 4. Klasse, und danach wechselte ich nach Versmold zur Hauptschule und habe dort meinen Realschulabschluss gemacht.

Frage 3: Wie alt sind Sie?

Antwort: Im Jahre 2011 werde ich 43 Jahre alt.

Frage 4: Finden Sie Ihren Job gut?

Antwort: Ja, ich finde es ganz gut.

Frage 5: Warum?

Antwort: Mir gefällt mein Job, weil ich mich hier um so viele Dinge kümmern muss und weil hier so viel Leben herumtobt. Ich meine damit die vielen kleinen Kinder.

Frage 6: Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Antwort: In meiner Freizeit faulenze ich oder gehe einem Hobby nach, z.B. Modellflug und Sport.

Frage 7: Wo wohnen Sie?

Antwort: Ich wohne am Kleekamp 90 in Borgholzhausen.

Frage 8: Wie lange arbeiten Sie schon hier?

Antwort: Hier arbeite ich seit Oktober 2001.

Frage 9: Wissen Sie alle Namen der Kinder?

Antwort: Nein, das sind einfach viel zu viele Namen.

Frage 10: Was machen Sie in den Schulferien?

Antwort: In den Schulferien mache ich die Schule sauber und erledige Reparaturen.

Frage 11: Was möchten Sie noch erzählen?

Antwort: Wenn ich zwei Wochen lang nicht in der Schule bin, fehlt mir die Schule. In den Sommerferien mache ich Urlaub.

Interviewerinnen: Swetlana und Franziska, Schuljahr 2010/11                                                

Interview mit Claudia Plath, Lehrerin           zurück

Frage 1: Bitte erzählen Sie etwas zu Ihrer Person?

Antwort: Ich bin 47 Jahre alt, wohne in Borgholzhausen, habe zwei Kinder, einen Mann, zwei Hunde und eine Katze.

Frage 2: Auf welche Schule sind Sie gegangen?

Antwort: Ich bin in Rheda-Wiedenbrück auf die Schule gegangen und anschließend in Rheda auf das Gymnasium.

Frage 3: Was ist Ihr Traumberuf oder was war Ihr Traumberuf?

Antwort: Früher wollte ich gerne Tierärztin werden.

Frage 4: Ich weiß, dass Sie einen anderen Beruf gelernt haben. Welcher war das? Erzählen Sie bitte darüber!

Antwort: Ich bin erst Tierarzthelferin gewesen. Diesen Beruf habe ich gelernt und in diesem Beruf habe ich ein paar Jahre lang gearbeitet.

Frage 5: Nun sind Sie Lehrerin. Wie lange schon?

Antwort: Ich bin seit 16 oder 17 Jahren Lehrerin.

Frage 6: Mögen Sie Ihren Beruf?

Antwort: Ich mag meinen Beruf, aber ich finde ihn manchmal sehr anstrengend. Ich mag die Kinder.

Frage 7: Was machen Sie als Lehrerin am liebsten?

Antwort: Tanzen! Jeden Freitag in der 6. Stunde gibt es an unserer Schule eine Tanz AG.

Frage 8: Ich weiß, dass Sie gerne tanzen. Wo tanzen Sie außerhalb der Schule noch?

Antwort: Ich tanze in einer Gruppe, in der ich das Tanzen lerne. Ich habe selbst Gruppen, mit denen ich tanze. Vornehmlich sind es Gruppen mit Frauen, die schon ein bisschen älter sind.

Frage 9: Lassen Sie uns noch einmal über die Schule sprechen. Was fällt Ihnen in Ihrem Beruf schwer? Erzählen Sie!

Antwort: Es fällt mir schwer, abends an meinen Schreibtisch zu gehen und die Unterrichtsstunden vorzubereiten, weil ich dann meistens schon müde bin. Es fällt mir schwer, wenn die Kinder laut und unruhig sind. 

Frage 10: Wie schaffen Sie es ruhig zu bleiben, wenn die Kinder laut sind?

Antwort: Manchmal schaffe ich es, manchmal schaffe ich es weniger. Manchmal schimpfe ich, manchmal rede ich leiser, damit die Kinder ruhiger werden. Ich handle je nach Situation unterschiedlich.

Frage 11: Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Antwort: Mir bleibt nicht viel Freizeit. Ich habe Kinder, den Haushalt und meinen Beruf. Freizeit ist nicht da. Wenn ich wirklich in den Ferien freie Zeit habe, dann lese ich gerne, bin auch gerne einfach nur faul und genieße den Tag.

Interviewerin: Denise, Schuljahr 2010/11

 

Interview mit Brigitte Hoepner, Lehrerin         zurück

Frage 1: Wie heißen Sie?

Antwort: Brigitte Hoepner

Frage 2: Wo gingen Sie zur Schule?

Antwort: Ich ging in Bielefeld zur Schule; denn hier habe ich immer schon gewohnt. Zunächst besuchte ich die Grundschule in Bielefeld-Hepen und anschließend das Ceciliengymnasium.

Frage 3: Wie alt sind Sie!

Antwort: Ich bin fast 59 Jahre alt.

Frage 4: Finden Sie Ihren Job gut?

Antwort: Ich finde meinen Job besonders gut. Es macht mir sehr viel Spaß, mit Kindern zu arbeiten. Die Arbeit mit Grundschülern gefällt mir besonders; denn ich kann immer etwas Neues ausprobieren und es wird mir niemals langweilig.

Frage 5: Warum?

Antwort: Mein Beruf ist sehr abwechslungsreich. Ich unterrichte verschiedene Fächer und in diesen Fächern arbeiten wir über verschiedene Inhalte. Vielleicht denkt jemand, wenn man z.B. im Mathematikunterricht das Kleine Einmaleins beibringen soll, so muss das stets gleich sein. Aber auch bei einem Thema wie dem Kleinen Einmaleins kann man jedes Jahr aufs Neue versuchen, Wege zu suchen, damit die Schüler leichter begreifen und auch an einem eher „trockenen Inhalt" Spaß finden. Wenn mir das glückt, fühle ich mich froh.

Frage 6: Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Antwort: Egal, wie witzig das klingt, meine Hauptbeschäftigung während des Tages ist die Schule. Ich arbeite so gerne für den Unterricht, dass ich zu Hause Materialien vorbereite, eigene Arbeitsblätter gestalte, sie persönlich ausprobiere, über den Erfolg oder auch den Misserfolg meiner Arbeit nachdenke und persönlich neue Inhalte erforsche. Wenn ich dann noch andere Freizeit habe, gehe ich spazieren, gucke sehr gerne fern, singe sehr gern, tanze mit Frau Plath in der Tanz AG und spiele an meinem Computer. Auch hier versuche ich, regelmäßig etwas Neues dazu zu lernen.

Frage 7: Wie lange arbeiten Sie schon hier an der Grundschule?

Antwort: Ich arbeite hier schon seit Februar 1997.

Frage 6: Was machen Sie in den Schulferien?

Antwort: Ich erledige zunächst einmal die Haus- und Gartenarbeiten, die bei uns (meinem Mann und mir) während der Schulzeit liegen geblieben sind. Im Garten entferne ich das Unkraut und pflanze bei Bedarf neue Pflanzen. Anschließend räume ich meinen Schreibtisch auf, denn hier türmen sich im Laufe der Zeit die Papierberge. Auch in unserer Wohnung gibt es einiges aufzuräumen. In den langen Sommerferien verreise ich ein bisschen, erledige verschiedene häusliche Büroarbeiten, genieße unseren Garten sowie den schönen Teutoburger Wald und schlafe mich aus.

Frage 9: Was möchten Sie noch erzählen?

Antwort: Hier an der Gräfin-Maria-Bertha-Grundschule gibt es viele interessierte Schüler, die eigene Ideen haben und diese ausprobieren wollen. Auch gibt es an dieser Grundschule viele Schüler, die gegenseitig aufeinander Rücksicht nehmen. Das gefällt mir besonders gut.

Danke für das Interview
Interviewerin: Franziska Krause, Klasse 4c, Schuljahr 2010/2011

 

Interview mit Kathrin Pohlmann, Lehrerin          zurück

Interviewerin – Frage 1: Wie alt sind Sie?

Frau Pohlmann: Ich bin 26 Jahre alt.

Interviewerin – Frage 2: Wie muss ein Schüler sein, damit Sie ihn gut finden?

Frau Pohlmann: Ein Schüler sollte einfach so sein, wie er/sie ist, also sich nicht verstellen oder so tun, als ob er anders sei. Er sollte ehrlich zu mir sein und auch auf mich hören, das wäre schön.

Interviewerin – Frage 3: Warum wollten Sie Lehrerin werden?

Frau Pohlmann: Mit 16 Jahren habe ich das erste Mal mit Kindern zusammen gearbeitet und das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich gesagt habe, dass ich später auch mit Kindern im Beruf zusammen arbeiten möchte. Ich wollte unbedingt Lehrerin werden, weil ich Kinder ganz großartig finde, und denke, dass man von Kindern noch etwas lernen kann.

Interviewerin – Frage 4: Erzählen Sie von Ihrer Familie!

Frau Pohlmann: Ich habe noch einen jüngeren Bruder, der 23 Jahre alt geworden ist, und noch eine jüngere Schwester, die 16 Jahre alt geworden ist. Dann habe ich auch noch Mama und Papa. Leider leben Mama und Papa nicht mehr zusammen, sondern mittlerweile getrennt. Ich habe noch ganz viel Familie, nämlich Oma, Tante und Onkel, Cousins und Cousinen in Polen.

Interviewerin – Frage 5: Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Frau Pohlmann: Am liebsten bin ich auf dem Fußballplatz und spiele Fußball. Wenn dann noch Zeit ist, gehe ich auch gerne in die Stadt und kaufe mir schöne „Klamotten" oder gehe Kaffee trinken mit Freundinnen. Manchmal gehe ich auch abends noch gerne in die Disco zum Tanzen.

Interviewerin – Frage 6: Wie verläuft ihr Arbeitstag?

Frau Pohlmann: Morgens um 5.30 Uhr klingelt mein Wecker. Dann stehe ich auf und mache mich fertig. Um 6.30 Uhr fahre ich ungefähr zur Schule, bereite den Klassenraum vor, kopiere noch etwas und warte dann voller Freude auf meine Klasse. Meistens habe ich fünf oder sechs Unterrichtsstunden. Danach bereite ich noch etwas für den nächsten Tag vor. Spätestens gegen 15 Uhr bin ich zu Hause und mache eine kleine Pause. Anschließend setze ich mich noch einmal an den Schreibtisch und überlege, was alles am nächsten Tag passieren wird. Anschließend habe ich entweder noch Training oder lege mich noch ein bisschen aufs Ohr.

Interviewerin – Frage 7: Wie läuft die Ausbildung zur Grundschullehrerin?

Frau Pohlmann: Erst einmal muss man sein Abitur schaffen. Dann muss man überlegen, welche Fächer man studieren möchte. Ich habe mich für Deutsch und Religion entschieden. Anschließend kann man sich bei der Universität bewerben. Man studiert dann meistens fünf Jahre lang seine Fächer. Es folgt ein Studienabschluss. Wenn man den geschafft hat, geht man ans Seminar ins Referendariat und hat dort Unterricht, den man zeigen muss. Man ist dann schon an der Schule als Lehrerin tätig. Einmal in der Woche ist man selbst Schülerin und lernt dort, wie man eine gute Lehrerin werden kann.Das Referendariat dauert zwei Jahre lang. Zum Schluss hat man noch einmal eine Prüfung. Wenn man die bestanden hat, ist man endlich Lehrerin.

Interviewerin – Frage 8: Was machen Sie in Ihren Beruf am liebsten?

Frau Pohlmann: Am wichtigsten ist mir die Zeit mit den Kindern, die nicht eigentliche Unterrichtszeit ist. In dieser Zeit kann man mit den Kindern Spaß haben, nach draußen gehen oder auch einfach nur herum albern. Wenn die Kinder einem ganz viel erzählen können, gefällt mir das sehr. All diese Dinge mache ich in meinem Beruf am liebsten. Unterrichten macht auch sehr viel Spaß, wenn die Kinder so richtig gut drauf sind, richtig gut mitmachen und vom Thema ganz begeistert sind. Gemeinsam hat man so einfach Spaß an der Schule.

Interviewerin – Frage 9: Was strengt Sie in ihrem Beruf an?

Frau Pohlmann: Mich strengt es an, dass man leider Kinder immer wieder zwingen muss, im Unterricht zu arbeiten. Manchmal sieht man, dass Kinder gar nicht so gut arbeiten können, weil sie gerade etwas anderes im Kopf haben. Man muss sie trotzdem dazu zwingen. Es strengt mich dann sehr an, wenn ich mit den Kindern schimpfen muss, damit sie arbeiten.

Danke für das Interview.

Interviewerin: Jo-Ann, Klasse 3b, Schuljahr 2010/11

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