Lukas und die halbe Wahrheit 

von Annette Neubauer, erschienen im Verlag Ueberreuter 2009

Die Klasse 3b hat das Buch "Lukas und die halbe Wahrheit" als Grundlage genommen, um die Gefühle  des Lukas, der sich in Lügen verstrickt, herauszuarbeiten. Es wurden Hörszenen aufgenommen, Standbilder fotografiert und passende Bilder gezeichnet.

Teil 1:

    

Lukas musste mit seinen Eltern umziehen und ist nun allein in seiner neuen Schule. Eines Tages spricht ihn Tobi aus seiner neuen Klasse an. Ihm erzählt Lukas, dass sein Vater Fußballspieler ist. Doch eigentlich ist sein Vater arbeitslos. Das aber ist Lukas peinlich.

 

Weil sich Lukas wegen seiner Lüge schämt, schreibt er einen Brief an seinen Freund Timo aus der alten Schule. Vielleicht weiß Timo Rat.

Teil 2:

Das schlechte Gewissen hält nicht lange, denn Lukas spielt für sein Leben gerne Fußball und genau zum Fußballspiel laden ihn seine neuen Freunde ein.

                   

Teil 3:

Auf dem Bolzplatz schießt Lukas viele Tore. Doch einer seiner neuen Freunde wünscht sich, dass Lukas' Vater die Freunde trainiert. 

Das muss Lukas natürlich abwehren. Denn in Wirklichkeit ist sein Vater kein Profi.

      

Teil 4:

Am liebsten im Leben spielt Lukas Fußball. Deshalb radelt er am nächsten Tag voller Vorfreude zum Bolzplatz. 

               

Aber wie erschrickt er sich dort, als Tobi eine Eintrittskarte für das Spiel mit Lukas' Vater - dem Stürmer Lemke - vorzeigt. Er will zusammen mit Lukas zum Spiel. Aber Lukas muss diese Schande abwehren, also erfindet er die Beerdigungslüge.

Teil 5:

Doch die Beerdigungslüge macht Lukas unglücklich. Er muss den Bolzplatz sofort verlassen. Aber wie kommt er aus seiner Lügerei heraus? 

In seiner Verzweiflung schreibt er einen Brief an seine Oma.

                  

Teil 6:

Für Lukas scheint die Lage hoffnungslos; denn nach dem Spiel weiß jeder, dass sein Vater kein Stürmer in einer Profi-Mannschaft ist. Deshalb will Lukas nicht zur Schule und versucht vergeblich, seinem Vater eine Krankheit vorzuschwindeln. 

Weil Lukas doch zur Schule geschickt wird, versucht er verschiedene Tricks, um in der Pause bloß nicht seine Fußball-Freunde zu treffen.

In seiner Ratlosigkeit schreibt Lukas in sein Tagebuch.

Teil 7:

Schließlich fällt Lukas eine neue Lüge ein, mit der er seine erste Lüge glaubhaft machen kann. 

         

Deshalb radelt er vergnügt zum Fußballplatz und tritt hier ganz cool als Sohn des Stürmers Sommer auf. 

 

Diese Super-Lüge macht aus Lukas einen unglücklichen Gewinner.

Teil 8:

Es wird für Lukas noch schlimmer. Denn Tobi entschuldigt sich, weil er Lukas' Geschichte von den verschiedenen Hausnamen nicht glauben will. Doch der eigentliche Oberlügner ist Lukas. Deshalb schämt er sich sehr. Er will sich seinen Kummer "aus dem Kopf" schreiben. So versucht er es mit einem Brief an seine Oma.

Diesen Brief schickt Lukas nie ab. Er schämt sich viel zu viel.

Teil 9:

Doch wer wie Lukas mit der Lügerei begonnen hat, macht es leicht noch schlimmer. Damit seine Freunde glauben sollen, dass der Stürmer Sommer sein Vater ist, bestellt er Autogrammkarten. 

Teil 10:

Mit den Autogrammkarten in der Hand radelt Lukas vergnügt zum Bolzplatz. 

Sein Freund Tobi kann zunächst nicht glauben, dass Lukas' Vater persönlich die Autogrammkarten unterschrieben hat. 

Aber Tobi spielt lieber Fußball als lange zu zweifeln und zu streiten. 
So planen sie gemeinsam ein Spiel gegen die Mannschaft eines anderen Stadtteils und überlegen einen passenden Namen. 
Lukas' Welt scheint endlich wieder in Ordnung zu sein.

              

Teil 11:

Das Fußball-Glück dauert nicht lange. Denn Lukas' Lügerei fliegt auf, als sein Vater ihn vom Bolzplatz abholt und alle erfahren, dass Lukas' Pa einfach nur Herr Lemke und nicht der Profi-Stürmer Sommer ist.

Teil 12:

Lukas will von der ganzen Welt nichts mehr wissen. Er versteckt sich in seinem Zimmer.

      

Doch sein Vater versucht, mit Lukas über die Lügerei zu sprechen. Deshalb erzählt er zunächst von seinen eigenen Problemen. Erst anschließend fordert er Lukas vorsichtig zum Sprechen auf. 

       

                 

Tatsächlich gelingt es dem Vater. Lukas ist bereit, seinen Fußball-Partnern die Wahrheit zu erzählen.

Teil 13:

Sofort radelt Lukas los. Doch die ehemaligen Freunde wollen von ihm nichts mehr wissen.

Lukas soll verschwinden und zwar am besten endgültig.

Doch wie wollen sie ohne Lukas das Spiel gegen die Mannschaft vom anderen Stadtteil gewinnen? Es bleibt ihnen also nichts anderes übrig, als Lukas vorübergehend mitspielen zu lassen.

Teil 14:

Lukas' Vater freut sich über die Chance für seinen Sohn. Deshalb spielt er den Radioreporter.

 

Wirklich, es lohnt sich! Lukas' Mannschaft läuft zur Hochform auf. 
Sonja und Tobi treffen ins Tor.

Lukas gelingt das entscheidende dritte Tor. So gewinnen sie verdient gegen die Lattenknaller vom anderen Stadtteil.

Teil 15:

Der Sieg gegen die Lattenknaller hilft den Fußball-Freunden, Lukas' Lügengeschichten zu verzeihen. Sie bieten Lukas erneut ihre Freundschaft an und bitten ihn, in ihrer Mannschaft zu bleiben. Um ihren gemeinsamen Entschluss zu bestärken, checken sie gegenseitig ab.

Sie sind sich darin einig, dass sie zusammenhalten wollen. Denn nur als starkes Team können sie eine erfolgreiche Fußballmannschaft und "echte Freunde" sein.

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